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(14.06.2005) Bischof Marx voll des Lobes für Oberweseler Musiker
Einen nicht alltäglichen Auftritt erlebte das Blasorchester der Kolpingsfamilie Oberwesel am Fronleichnamstag in Trier. Auf Einladung des aus Oberwesel stammenden Weihbischofs Robert Brahm nahmen die Musiker an der dortigen Prozession teil. Während das Orchester die Liedgesänge in den Straßen der Domstadt anstimmte, begleitete ein Quintett den Domchor bei den Gesängen an den Altären.
Prozessionsteilnehmer und Bevölkerung waren sichtlich angetan von den Klängen des Blasorchesters, zog man doch seit vielen Jahren erstmals wieder mit Musikbegleitung durch die Innenstadt. Auch der für die musikalische Gestaltung der Feier-lichkeiten verantwortliche Domkapellmeister Stephan Rommelspacher sprach den Musikern Dank und Anerkennung aus.
Im Anschluss an die Prozession lud Dompropst Werner Rössel in den Gewölbesaal des Robert-Schuman-Hauses zum gemeinsamen Mittagessen, zu dem sich auch Bischof Reinhard Marx einfand. Dieser war voll des Lobes für die Musikerinnen und Musiker aus Oberwesel.
"Bei Ihrem Orchester gehen Qualität und Spielfreude eine gelungene Verbindung ein", so der Bischof in seinen Dankesworten an die Kolping-Musiker. Und er fügte verschmitzt hinzu: "Ich würde Sie ja gern wieder für Fronleichnam im nächsten Jahr einladen. Aber dann bekomme ich wohl Ärger mit Ihrem Pfarrer in Oberwesel."
Bei der anschließenden Stadtrundfahrt erkundeten die Orchestermitglieder sowie die mitgereisten Förderer und Freunde die bewegte Geschichte der Stadt Trier, angefangen von der Porta Nigra bis zu den Kaiserthermen. Der erlebnisreiche Tag klang aus mit einem fröhlichen Beisammensein und zünftiger Blasmusik in einer Weinschenke in Cochem.
Fotogalerie: Jahresausflug 2005 und Fronleichnamsprozession in Trier (26 Fotos)
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